06.09.2020 Die Amateurligen unter der Lupe

Die Tabellen-Lupe der Saison 2019/20 musste zwangsläufig in die Schublade gesteckt werden.

Wir wissen nicht, was aus Leusberg, Hullern usw. geworden wäre. Ab sofort haben wir aber wieder ein scharfes Auge auf die Kreisligen im Raum Recklinghausen und Gelsenkirchen.

Wir schauen besonders auf den FC Leusberg (Nichtabsteigerr wegen Corona), SV Hullern (freiwilliger Absteiger in die C-Liga), Schalke 04 Frauen I und Schalke 04 Frauen II (Neugründungen und Start in der Kreisliga A GE), Preußen Hochlarmark (mein Geheimfavorit auf den letzten Platz in der KL B3). Im Auge behalten wir auch den TSV Marl-Hüls (KL B2), FC Marl (BL 14) und Viktoria Resse (LL 3).

Als Einstimmung eine schöne Tabelle von 2013.

25.05.20  DIE TABELLEN-LUPE

Nach dem Abbruch der Saison 2019/20 im westfälischen Amateurbereich werfen wir einen letzten Blick auf unsere Favoriten. Verlierer war der FC Marl als Tabellenzweiter ohne die Möglichkeit eines Relegationsspieles oder gar eines „verordneten“ Aufstiegs. Der Albtraum des SV Hullern hatte früzeitig ein Ende und die Mannschaft das Recht, als vermutlich schwächste aller Kreisliga B-Ligisten im nächsten Jahr wieder in der gleichen Liga zu starten. Vielleicht wählt man an der Stever aber auch den Rückzug in die C-Liga. Ebenfalls nicht absteigen muss der SV Leusberg. Dort hat man während der letzten Monate eine komplett neue Mannschaft inklusive Trainer gebastelt und will 2020/21 wieder in der A-Liga angreifen. Die Bezirksligisten Gievenbeck 2 und STV Horst 2 hatten während der Saison zurückgezogen und damit ihren Verbleib „verspielt“.

Geht der Blick zum TuS nach Haltern auf eine der interessantesten Konstellationen im westfälischen Fußball. Als Regionalligist mit dem Klassenerhalt ausgestattet, entschied man sich in den letzten Wochen, einen neuen Weg zu gehen: Atletico Bilbao, der baskische Traditionsverein, soll als Vorbild herhalten, wenn man Regionalität und Heimat- und Stadtverbundenheit in den Vordergrund stellt und nicht die sportlichen Ansprüche. Hehre Worte, aber hätte es der Verein auch so gehalten, wenn Herr Metzelder weiter Vorsitzender und spiritus rector des TuS wäre? Offensichtlich haben die Sponsoren ohne Metzelder keine große Lust auf anspruchsvollen Amateurfußball auf Landesebene. So geht der TuS mit großem Tamtam vermutlich eine oder zwei Ligen zurück und will sich als Sammelbecken aller Halterner Fußballspieler (aber bitte nur die guten!) verstanden wissen. Nun gut, vielleicht noch ein paar Erkenschwicker und Marler? Oder eine Handvoll aus Münster, Herne, Essen? Der TuS Haltern wird weiter unter unserer Lupe betrachtet!

 

Die Tabellenlupe im März 2020

Von oben nach unten, bitte sehr: Der TuS Haltern hat in der Regionalliga West nach dem 0:2 in Wuppertal wieder einen Abstiegsplatz belegt (oder ist es das erste Mal in der Saison?) und wird ihn vermutlich auch nicht verlassen. In der Bezirksliga hat der FC Marl seinen 2. Tabellenplatz betoniert, obwohl er spielfrei war. Erle 08 scheint mit jetzt schon 44 Punkten der Aufstieg nicht mehr zu nehmen sein. Kommen wir zu den Helden der Kreisliga: A Ost: Nach dem 1:5 gegen den Tabellenneunten DJK Spvgg Herten war Trainer Martens „trotz der Pleite zufrieden“. Platz 15, 12:99 Tore, 4 Punkte. In der B4 geht Hullern unbeirrt seinen Weg in die C-Liga: 0:10 gegen den VfB Waltrop – aber die haben ja früher auch schon mal in der Verbandsliga gespielt (Zwinkersmiley). 17 Spiele, 18:140 Tore und 3 Punkte. Bitte durchhalten! Sportsgeist bewahren!

Foto (c) Kevin Korte, Recklinghäuser Zeitung

 

05.12.2019 Der Blick durch die Tabellenlupe lohnt zurzeit nur bedingt. Während in der Regionalliga der TuS Haltern weiter Punktelieferant und sehr mäßig spielt, dabei weiterhin mit einem Abstiegsplatz liebäugelt, mogelt sich der FC Marl auf dem betoniert scheinenden zweiten Platz in der Bezirksliga durch den Rest der Vorrunde. Die Helden von Gievenbeck II haben dagegen aufgehört. Die Bezirksliga Münsterland muss ohne den grandiosen Tabellenletzten fürderhin auskommen. Schade, wir hätten gerne weiterhin einen Blick an den münsterschen Gievenbach geworfen! Der FC Leusberg spielt mit dem Gedanken, in der Winterpause seine Kreisliga A-Mannschaft abzumelden. Aber zwei Unerschrockene haben sich schon dem FC von der Strünkedestraße angeschlossen und es sollen vielleicht Neuverpflichtungen in der Rückrunde den Abstiegskampf fortführen. Fortgeführt wird in der Kreisliga B 4 nicht mehr der Zweikampf zwischen Horneburg und Hullern. Die Horneburger sind echte Spielverderber und punkten in den letzten Wochen, während Hullern gegen übermächtige Klassengefährten den Kampf um den sensationellsten Absteiger allein aufnimmt. Demnächst alle Tabellen und Prognosen!

TuS – FCM – FCL – SVH – SVH  

Ja, liebe Tabellenforscher, da muss man schon ganz genau hinschauen. Klar, machen wir ja auch! Nachdem fast die Hälfte der Saison gespielt (bei manchen unserer Kandidaten auch „verspielt“) wurde, haben sich die Trends seit dem August gefestigt. Der TuS Haltern gibt erwartungsgemäß Punkt um Punkt ab und hält sich ganz nah am ersten Abstiegsrang auf. Am nächsten Spieltag tritt die Stausee-Elf beim Letzten in Bergisch-Gladbach an. Den mittelprächtig gestarteten SC Hassel hatte der FC Marl zu Gast und konnte weder überzeugen noch siegen. Platz 2 nach einem 1:1 gegen die Nachbarn vom Lüttinghof. Die Schlagzeile lautet in der RZ vom 11.11.: “RUMPFTEAM WEHRT SICH NACH KRÄFTEN – FC Leusberg verliert bei Concordia Flaesheim mit 0:9“. In der KL A hat es Leusberg schwer: nicht genug Spieler, zu wenig gesunde Spieler und 90 Minuten sind viel zu lang. Und noch etwas: „Ich hatte keine Mannschaft“, sagt Trainer Michael Martens. Da wird es schwer mit dem Klassenerhalt!

Die spektakuläre KL B-4 toppte an diesem Wochenende alles, was sich unter der Lupe bewegte: der SV Horneburg verlässt den letzten Platz nach einem sensationellen 2:2 bei der SG Suderwich II. Von 14 Spielen schon drei Mal nicht verloren, drei Punkte und ein recht gutes Torverhältnis von 24:93 sind der verdiente Lohn. Bleibt der Blick an den Steverstrand: Auch bei Kültürsport Datteln, dem aktuellen Tabellenvierten, gab wieder „zweistellig“ für den SV Hullern. Immerhin schoss Falk König in der 56. Minute beim 1:7 das 15. Saisontor. Von 13 Spielen wurde nur eines nicht verloren – Platz 16!

Bonus-Info und der Blick über den Tellerrand: In der BL Münsterland verlor der FC Gievenbeck II bei Vorwärts Wettringen nur 0:2. Mit 9:74 Toren und zwei Punkten halten die Reservisten souverän den letzten Platz.

 

8. Oktober 2019

Wie lange halten Hullern und Horneburg durch? Können wir sie bis zum Saisonende "unter die Lupe nehmen"? In der Regionalliga West wird 2020 ein Derby Preußen Münster - TuS Haltern immer wahrscheinlicher. RW Essen, Wuppertal, Oberhausen, Dortmund, Lotte - alle warten auf den SCP. Hoffentlich hält der TuS Haltern bis dahin durch!

30.9.2019 Die Tabellen Q Lupe

Wie fast schon vermutet gestaltet sich die Situation in B-4 dramatisch. Der SV Horneburg scheint den Kampf um den letzten Tabellenplatz zu gewinnen. Ohne Gegenwehr bzw. ohne beim Gegner anzutreten, waren die Punkte weg, während der SV Hullern erwartungsgemäß gegen Oberwiese verlor, aber immerhin drei Tore schoss. Da muss man sich schon fragen: Was ist denn da in Oberwiese los??? In der Bezirksliga 9 gewann Vestia Disteln das Spitzenspiel in strömendem Regen 2:0 gegen den FC Marl. Im Ortsderby verlor der FC Leusberg beim FC 96 Recklinghausen 0:5. Nach Augenzeugenberichten sollen die FC-Buben vom Leusberg in den ersten 20 Minuten gar nicht mal soo schlecht ausgesehen haben. Der TuS Haltern hatte spielfrei und rutschte weiter in der Tabelle ab. Und mal ein Blick nach Münster: Da holt doch tatsächlich der Letzte FC Gievenbeck II in der Bezirksliga 12 ein Unentschieden gegen den Tabellenzweiten Borussia Münster.

 

25.09.2019          Die Tabellenlupe

Was machen der FC Leusberg, der FC Marl, SV Hullern und der TuS Haltern? Während der FC Marl in der Bezirksliga 9 weiter die Tabelle anführt (7 Spiele, 7 Siege, 34:6 Tore)wartet der FC Leusberg immer noch auf den ersten Punkt. Der wurde auch gegen Borussia Ahsen nach der 0:3 Heimniederlage nicht errungen. Platz 15 und 3:37 Tore. In der Regionalliga West erfreut sich der TuS Haltern zwar eines 10. Tabellenplatzes, wartet aber schon seit Wochen auf ein Erfolgserlebnis. Der überraschend gute Start (11 Punkte) verdeckt noch die schwachen Leistungen, aber 13:22 Tore! Da geht es weiter bergab. In der Kreisliga B-4 liefern sich Hullern und Horneburg einen erbitterten Kampf um die Rote Laterne. Völlig überraschend bezwang am 15.9. Hullern den Tabellennachbarn mit 6:2 und hüpfte auf Platz 15. Am letzten Sonntag unterlagen die Horneburger daheim dem SV Herta III (bis dahin 9:27 Tore, 3 Punkte) 3:12 und Hullern musste bei Titania Erkenschwick, einem Team aus der unteren Tabellenhälfte, ein 0:16 einstecken.

Wir wünschen weiter allen Mannschaften viel Glück und Erfolg bei allem, was sie vorhaben.

„Die Paderborner Spieler haben Gott sei Dank keine Seemannsknoten in der Unterhose.“

Was will uns der Sky-Reporter Oliver Seidler am 15.9.2019 um 19Uhr48 beim 5:1 der Schalker in Paderborn damit nur sagen? Leser, die mit Paderborn oder Schalke vertraut sind, die aus der Unterhosenbranche stammen oder irgenzwie wat mit "Seemannsknoten" zu tun haben oder hatten, sind herzlichst aufgefordert, eine Erklärung oder wenigstens Interpretation dieses Seidler'schen Stoß- und Dankgebetes abzuliefern. Falls (falls!!!) ich mich jedoch verhört haben sollte und Seidler "Schneemannspfoten" gesagt haben sollte, wäre natürlich alles klar, dieser Artikel überflüssig und eine Entschuldigung bei der Verbalspitzenkraft von Sky meinerseits selbstverständlich. (H.B.)

10.09.2019 Die Tabellenlupe

Für die auswärtigen Leser und geneigten vestischen Fußballexperten wollen wir gelegentlich einige Mannschaften tabellarisch unter die Lupe nehmen. Sowohl Ligazugehörigkeit als auch die Tradition soll dabei keine Rolle spielen.

Heute: zwei Halterner Vereine, und zwei FCs aus Recklinghausen und Marl.

Beginnen wir mit dem Regionalliga-Aufsteiger TuS Haltern. In ungeahnten Ligasphären findet sich der TuS nach sechs Spielen in der oberen Tabellenhälfte. Wir prognostizieren einen stetigen Abwärtstrend bis zur Winterpause. Weitere Aussichten bis zum Saisonende: Freier Fall bis in die Bezirksliga. Dort tummelt sich der FC Marl mit einem imposanten Torverhältnis an der Spitze. Vermutlich erst einmal bis zur Winterpause. Lothar Woelk, das Leusberger Urgestein, würde sich im Grabe umdrehen, wenn er seinen FC in der Kreisliga A dermaßen abgeschlagen am Tabellenende sehen würde. Gottseidank erfreut sich Lothar bester Gesundheit und gruselt sich nur bei einem Torverhältnis von 3:32 und null Punkte nach fünf Spielen. Der SV Hullern in der B-4 ziert das Tabellenende mit 2:49 Toren und noch ohne Punkt. Eigentlich wollte dieser Dorfclub, zwischen Stever und Lippe, Flaesheim und Kökelsum gelegen, in der Kreisliga C die Saison 2019/20 gemütlich über die Runden schaukeln, weil man kein geeignetes B-Liga-Personal hat. Leider erfolgte der Antrag auf Rückstufung nicht fristgerecht und –zack!- wird man Woche für Woche bestätigt, dass man doch eigentlich ein prima C-Ligist wäre. Prognose: Weihnachten wird nicht im Mannschaftskreis gefeiert. Auflösung und Abmeldung bevor es noch richtig Schietwetter gibt. Bis dahin allerdings bleibt der SVH unter unserer

TABELLENLUPE Q

 

Leseproben aus dem Vestischen Kalender 2019 (alle Texte (C) Joachim Kirstein

 

Auszug aus „Werden’s Deutscher!“  (Vestischer Kalender 2019)

( ... ) Sein erstes Jahr bei den Senioren absolvierte er beim damaligen Bezirksligisten VfL Drewer, der sich mit vielen A-Jugendspielern der Saison 1957/58 verstärkt hatte. Die Marler Zeitung schrieb damals, dass „die Erfolgsjugend nachrückt. Die A-Jugend war besonders erfolgreich und wurde Vize-Industriemeister und von den über 1.000 westfälischen Jugendmannschaften kam sie unter die letzten acht.“ Albert Haas erinnerte sich im März 2018 in einem Gespräch mit der Marler Zeitung ebenfalls an diese Zeit und die vielen Erfolge und unter anderem, dass die Mannschaft bis ins Finale um die Westfalenmeisterschaft (Anm. des Autors: Die Marler Zeitung schrieb damals „Industriemeisterschaft“) vordrang und „auf heimischem Gelände äußerst knapp mit 1:2 gegen Borussia Dortmund vor sage und schreibe 4.000 Zuschauern geschlagen geben musste.“ Heinz van Haaren erinnerte sich noch an den Dortmunder Torwart Horst Mühlmann in diesem Spiel, der in einem Zeitungsbericht der WAZ der „beste Mann auf dem Harkortplatz war (…)“ „Er spielte in der Oberliga West und in den ersten Jahren der Bundesliga für Schalke 04 und wechselte später in die amerikanische Football – Liga, wo er nur eingewechselt wurde, um spezielle Freistöße, vergleichbar mit dem Strafstoß im Fußball, zu treten.“

 

Heinz fühlte sich als junger Spieler eigentlich sehr wohl in Drewer. Sein Talent war aber auch der Spvgg Marl aufgefallen und ein Wechsel dorthin im Gespräch. Als er einen VfL-Funktionär sagen hörte, dass „man Reisende nicht aufhalten sollte“, stand sein Entschluss fest, zum Nachbarverein, wo er mit seinem späteren Freund Reinhold Wosab spielte, zu wechseln.

 

Auszug aus „Ich war ein Junge von der Straße“ (Vestischer Kalender 2019)

 

( … ) 1962 wurde der FC Leusberg gegründet und als Lothar zehn Jahre alt war, durfte er in der Schülermannschaft mitspielen, in der auch sein fünf Jahre älterer Bruder aktiv war. Mit einem guten Zeugnis beendete er nach neun Jahren seine Schulzeit an der Weißenburgstraße. „Ich begann am 1.9.1969  bei Blaupunkt in Herne als Feinmechaniker und Werkzeugmacher. Lieber wäre ich Radio- und Fernsehmechaniker geworden, aber Blaupunkt hatte in diesem Bereich bereits alle Ausbildungsplätze vergeben. Als 15jähriger spielte ich bereits in der

A-Jugend beim FC Leusberg und wechselte dann 1972 in die A-Jugend von Eintracht Recklinghausen, ein Verein der sich gerade aus Union 05, Preußen Hochlarmark und Wacker Recklinghausen neu gebildet hatte und in der Landesliga spielte.“

Als Seniorenspieler ging Lothar wieder zurück nach Leusberg. Die Eintracht hatte als Trainer Hubert Wiatr verpflichtet. „Mit Wiatr, den ich schon aus der Kreisauswahl kannte, kam ich nicht klar. Als er sich bei der Eintracht vorstellte, da war ich ja noch in der Jugend, sagte er als erstes zu mir, ich sollte mir die Haare schneiden lassen! Das ließ ich mir natürlich nicht sagen, informierte unseren Vorsitzenden Siering und ging in die 2. Kreisklasse zum FC. Am Ende der Saison 1974/75 stiegen wir in die 1. Kreisklasse auf.“

 

Auszug aus „Werner ‚Enna‘ Grau …“ (Vestischer Kalender 2019)

 

( … ) Otto Grau kannte Schalkes ehemaligen Spieler und damaligen Vereinswirt Ötte Tibulski und ein Wechsel zu den Königsblauen wurde perfekt gemacht. „Als Berufsfußballer übte ich meinen Beruf als Dreher nicht mehr aus. Ich wohnte weiter in Datteln und fuhr täglich mit einem Ford 17m, den Schalke zur Verfügung stellte, zum Training und zu den Spielen. Jahrelang war ich mit einer Kreidler Florett zum Training in Datteln gefahren und kam immer an einer Eisdiele vorbei, wo viele hübsche Mädchen saßen. Aber mit einer Kreidler machte man keinen Eindruck. Der 17m mit Weißwandreifen und Schiebedach machte da schon mehr her. Als ich einmal vom Training in Schalke kam, hielt ich an der Eisdiele und rief: Na, Lust auf eine Spritztour? Im Nu war der Wagen voll mit hübschen Mädchen und wir kurvten durch die Gegend: Ahsen, Flaesheim, Stausee, Erkenschwick. Ohne den 17m hätte ich mich das nie getraut! Als Klaus Fichtel 1965 nach Schalke kam, bildete ich mit ihm eine Fahrgemeinschaft. Eine Woche fuhr er, eine Woche ich. So sparten wir Sprit und es passte gut, denn er wohnte in Waltrop auf der Friedhofstraße. Zufällig war er dort Nachbar meiner Schwester!“

 

Kalt erwischt

„Die Waschgelegenheit für auswärtige Fußballer bestand ab 1952 zunächst im Vereinslokal Hiltrop und ab 1954 wieder im Antoniushaus. Die Verfügungsgewalt über das Antoniushaus besaßen die hier untergebrachten Ordensschwester sowie Pastor Nigge.

Die Ordensschwestern sahen es nicht gerne, wenn sich die Sportler im Garten des Antoniushauses in der Fußballkluft oder gar mit freiem Oberkörper zeigten.

Einen kleinen erwähnenswerten Zwischenfall dieser Art gab es an einem heißen Sontagnachmittag, Mitte der fünfziger Jahre. An diesem Nachmittag beobachtete eine Ordensschwester (Angeblich die jedem bekannte Kindergartenschwester „Laeta“), wie sich ein auswärtiger Fußballer nach dem Waschen, nur mit der Badehose (oder noch minder) bekleidet, im Graten des Antoniushauses sehen ließ. Dieses unsittliche Auftreten des Sportlers ... (Leseprobe aus dem Kapitel über BW Lavesum)

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